Das Kringelfieber ist das wichtigste Treffen der Europäischen FreeStyle- und Canadian-Style-Gemeinschaft, und es hat seit jeher eine ganz besondere Magie. Es ist wieder groß geworden in diesem Jahr – die Halbinsel platzte aus allen Nähten.

 

Trotzdem ist es stets familiär. Jeder geht auf jeden zu. Wir treffen alte und neue Freunde. Viele davon sehen wir nur einmal im Jahr und fühlen uns ihnen dennoch zu tiefst verbunden, wie auch Hans-Georg Wagner in seiner erhebenden Rede zum zehnjährigen Jubiläum hervorhob. Neue Besucher werden sofort herzlich aufgenommen, alle können so sein wie sie sind. Es herrscht reger Austausch und jeder kann von jedem etwas lernen. Alles kann, nichts muss. In dieser entspannten Atmosphäre stellt sich schnell eine besondere Euphorie ein, die Lust macht zu teilen, zu lernen und sich weiter zu entwickeln. Diese Euphorie trägt uns durch das ganze Wochenende und wirkt bei Vielen noch lange nach.

 

Vieles hat beim Kringelfieber Tradition und erneuert sich dennoch ständig. Die wechselnden Organisatoren haben dem Kringelfieber gut getan. Bewährtes wurde behutsam gepflegt, neues immer wieder ausprobiert, oft ohne große Planung, aber stets mit viel Feingefühl wie es zum FreeStyle-Paddlen auch gehört. Geht es beim Kringelfieber überhaupt um's Paddeln? Definitiv! Die Liebe zum Paddelsport ist das verbindende Element – für Genusspaddler und Kanu-Nerds gleichermaßen.

 

Es ist inzwischen eine Binsenweisheit, dass Kringelfieber ansteckend ist. Gerade in diesem Jahr haben wir wieder von vielen Erstbesuchern gehört dass sie wohl keine andere Wahl haben werden als im nächsten Jahr wieder zu kommen. Das freut uns sehr, denn wir würden sie vermissen.

 

Gemeinsam lernen beim Kringelfieber 

Gemeinsam lernen beim Kringelfieber

 

Für Lake Constance Canoes ist das Kringelfieber, wie die meisten Kanutreffen kein Geschäftstermin. Die Anfahrt ist wie eine Fahrt nach Hause. Unsere Boote sind auch dort entstanden, und die Gemeinschaft hat sie und uns geprägt. Umso mehr freut es uns, dass in diesem Jahr einige davon zu sehen waren. Gleich drei Felicities konnten wir an ihre neuen Besitzer übergeben. Deren Reaktionen lösen immer wieder ein unbeschreibliches Gefühl bei uns aus und erinnern uns daran, für wen und warum wir diese Boote bauen. Der Felicity hat seinen Namen zu recht – Glückseeligkeit.

 

 Übergabe des Felicity an Mark Maier beim Kringelfieber

Übergabe des Felicity an Mark Maier beim Kringelfieber

 

Das Boot wurde auch wieder von ganz vielen Paddlern getestet, die jedes Mal mit tollem Feedback wieder vom Wasser kamen. So wurde auch dafür gesorgt, dass dieses Boot noch mehr Menschen erfreuen wird.

 

Sehr viel Spaß hatte ich auch beim Unterrichten, teilweise mit recht fortgeschrittenen Themen und ich habe wiedereinmal gesehen, dass man diese auch FreeStyle-Anfängern gut vermitteln kann. Gefreut hat mich auch zu sehen wie sich einige Nachwuchsinstrukteure ihre ersten Sporen verdient haben und welche Freude sie dabei hatten.

 

Beim Kringelfieber findet man tolle Paddler – vor Allem aber tolle Menschen, und manchmal auch ein Stückchen mehr zu sich selbst.

 

Danke an alle die dazu beigetragen haben, besonders jedoch an die Organisatoren André und Gerhard. Wir sehen uns nächstes Jahr.

 

 Mark Maier paddelt seinen Felicitiy

Mark Maier paddelt seinen Felicitiy

 

Noch ein glücklicher neuer Felicity-Besitzer

Noch ein glücklicher neuer Felicity-Besitzer

 

Informationen zum Kringelfieber auf www.kringelfieber.de