Ein Felicity ist sicher nicht für jeden das richtige Boot. Den Menschen zu denen er passt scheint er jedoch besonders viel Freude machen. Das lese ich aus den Zeilen die mir Angela aus Grafenhausen geschickt hat:

Mein erster Kontakt mit dem „Felicity“ und Sebastian war Ende Juli 2013. Ich hatte das Boot via Facebook über einen Freund gesehen und war sofort von der Form und dem Aussehen beeindruckt.

Angela in Ihrem neuen FelicityDer Eindruck hat mich beim Testpaddeln in Konstanz nicht enttäuscht. Denn obwohl ich absolute Anfängerin war, habe ich mich gleich wohl gefühlt in diesem kleinen feinen Boot. Nach dem ersten, noch etwas wackligen, Einstieg hat er mir gleich gezeigt, dass er gerne und direkt auf alle meine Manöver reagiert. Eine wahre Freude mit dem Felicity auf dem Wasser.
So stand meine Entscheidung nach dem Aussteigen am Steg fest: wenn ich ein eigenen Kanadier will, dann diesen!

Die Wartezeit, bis mein “Kleiner“ fertig war habe ich genutzt, um mit anderen Booten an meiner Technik und meinem Paddelkünsten zu feilen. Und das Warten hat sich gelohnt!
Am letzten Tag im Oktober konnten Sebastian und ich ihn zum ersten Mal seinem Element zuführen. Bei herrlichstem Sonnenschein habe ich mit diesem absolut leicht laufenden Boot meine ersten Runden gedreht. Unter der fachkundigen Anleitung von Sebastian habe ich sogar die vier Grundfiguren des Kringelns gelernt und die Qualitäten des Felicity erst richtig einschätzen gelernt. Dieses Boot tut was frau denkt und reagiert wirklich sofort auf alles. Heißt natürlich auch für den Paddler: alle Fehler werden sofort sichtbar bzw. fühlbar. Aber das macht es ja gerade interessant, frau muss den Kontakt halten. Dieses Einswerden mit Boot und dem Element Wasser finde ich absolut faszinierend und erfreut mich mit dem „Felicity“ nur noch mehr.

Zudem finde ich Sebastians und Tanjas Ansatz super ihr Boot aus Naturfaserlaminat und unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte zu bauen. Einfach genial!

Naja… nun ist er seit dem 20.11.13 nur noch ein bisschen Felicity. Aus einer Laune heraus ist aus dem „Felicity FP4A004J13“ der „Black Forest Angel“ („BFA“) geworden und seit 1. November wird er „artgerecht" im Hochschwarzwald auf knapp 1000m gehalten.

Also wer sich von den außergewöhnlichen Eigenschaften dieses Bootes anstecken lassen will bzw. einfach mal Probepaddeln möchte ist herzlichst zu einer Stippvisite im schönen Schwarzwald eingeladen. Der Schluchsee bietet dafür eine bezaubernde Kulisse. Auch jetzt, wenn alles rundum verschneit ist.

Felicity 13' Solo Kanu am Schluchsee

Danke Sebastian und Tanja für eure tolle Arbeit und die Liebe zum Detail. Euch ist ein super Wurf gelungen mit dem Boot und ich bin gespannt wie sich die Felicity - Family entwickelt und wie viele Schwestern und Brüder mein „BFA“ bekommt.

Herzlichst Angela


Danke, Angela! Ich freue mich mindestens genauso, dass Dein Canoe Dir so viel Freude bereitet und dass es artgerecht gehalten wird.

Unter Meinungen findet Ihr übrigens noch weitere Einschätzungen und Testberichte über den Felicity.


Bei der Übergabe des Canoes bot sich mir dann, dank eines Geländers im Wasser, die Gelegenheit mit dem Felicity endlich mal einen Move zu testen, den ich schon lange im Kopf hatte und immer mal ausprobieren wollte. Angela hat das Ganze dann auch noch in diesem Video festgehalten. Ich war selbst einigermaßen erstaunt dass ich trocken geblieben bin und überlege gerade das Manöver zu einer bootsschonenden Anlandemethode für flachen Strand auszubauen.

Wer den Felicity gerne selbst testen möchte kann dies gerne tun. Testmöglichkeiten findet Ihr hier: Lake Constance Canoes testen. Am Schluchsee im Schwarzwald ist jetzt eine davon. Bitte nehmt auch dafür mit uns Kontakt auf.

Wenn Ihr lernen wollt solch ein Boot auch adäquat zu bewegen findet Ihr auf canoespirit.de die neuen Kurse für 2014.