Heute haben wir zum ersten Mal einen Felicity in der neuen Form infusioniert.


In den letzten Tagen haben wir das integrierte Süllrandsystem und den Vakuum-Stack, das sind spezielle Gewebe und Hilfsmitte die eine präzise Steuerung des Harzflusses in der Form ermöglichen, eingebaut.
Das ging alles wesentlich schneller und besser als erwartet. Als wir die Form dann zum Ersten Mal evakuiert haben tauchte ein Problem auf. Eine Dichtung die nur bei geöffneter Form zugänglich ist hatte ein Leck. In der Form befand sich aber schon das Material für das erste Boot, so dass wir das Leck nicht beheben konnten. Wir brauchten einen ganzen Tag bis wir eine Lösung fanden die Form anderweitig abzudichten.
Heute konnten wir dann zum ersten Mal Harz einleiten. Dabei zeigt sich dann ob die Berechnungen von Harzmenge und des Harzflusses richtig waren. Es gab ein paar kleinere Probleme mit trockenen stellen, aber die sind soweit an unkritischen Positionen, dass wir sie später noch reparieren können.

Morgen kommt der Vakuum-Stack runter und die Auftriebstanks sollen eingebaut werden. Dann gibt es noch einige Kleinigkeiten zu tun und es wird nochmal spannend, wenn das Canoe aus der Form soll. Dann erst stellt sich heraus ob alles gut gegangen ist.

Nächste Woche ist das Kringelfieber am Edersee. Natürlich wurden wir das neue Boot gerne dorthin mitnehmen. Aber bis dahin heißt es noch weiter Daumendrücken.

 

Integrierter, spannungsfreier Süllrand Integriertes SüllrandsystemHarzinfusion